Die Antarktis (aus griechisch ἀνταρκτικός, antarktikos, „der Arktis gegenüber“), nicht zu verwechseln mit dem Südlichen Ozean Antarktik, umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete. Als geographisch-astronomische Zone wird sie durch den südlichen Polarkreis begrenzt und reicht somit bis 66° 33′ südlicher Breite. Als geografische Grenze gilt die antarktische Konvergenz bei etwa 50° südlicher Breite, wo das kalte antarktische unter das wärmere subtropische Oberflächenwasser absinkt. Die Zone zwischen 50° Süd und dem Polarkreis wird auch als subantarktisch bezeichnet.
Im Zentrum der Region liegt der Kontinent Antarktika, auch Südkontinent genannt, für den meist selbst die Bezeichnung Antarktis verwendet wird.
Die Antarktis wurde ab 1820 von verschiedenen Forschern und Seefahrern erschlossen. 1959 wurde im Antarktisvertrag der politische Status der Antarktis geregelt.
Die Antarktis als geographisch-astronomische Polarkreiszone bis 66° 33′ südlicher Breite umfasst 21,2 Millionen km²; die geographische Region bis 50° südlicher Breite ist 52 Millionen km² groß. Der Kontinent Antarktika ist mit fast 13,2 Millionen km² etwa 2,7 Millionen km² größer als Europa. Die exakte Fläche des Festlandsbereiches ist nicht bekannt, da große Teile der dauerhaften Eisbedeckung am Rande aus Schelfeis bestehen, das Wasserflächen wie z. B. Meeresbuchten überdeckt.
Man unterteilt den Kontinent in einen West- und einen wesentlich größeren Ostteil: Westantarktika liegt größtenteils westlich des Meridians von Greenwich und östlich des 180. Längengrades, Ostantarktika dementsprechend östlich des Meridians von Greenwich und westlich des 180. Längengrades. Geographisch werden die beiden Großlandschaften durch das Transantarktische Gebirge getrennt.
Das höchste Gebirge ist das 4.896 m hohe Vinson-Massiv mit dem Mount Vinson (mitunter werden auch 5.140 m angegeben), der tiefste Punkt ist mit 2.555 m unter dem Meeresspiegel der subglaziale (unter dem Eis liegende) Bentleygraben. Beides liegt im Westteil der Antarktis.
Die nächstgelegenen größeren Landmassen sind Feuerland an der Südspitze Südamerikas, danach das Kap Agulhas in Südafrika sowie die Inseln Tasmanien und Neuseeland.
(Quelle: Wikipedia)
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