
Nun... Die eigentliche Reise nach Italien fing an, nachdem wir unser erstes eigenes gemeinsames Heim ausgesucht und bar bezahlt hatten... Ich meine damit nicht ein Haus oder eine Wohnung... Nein... Ich meine unser Zelt!
Unsere Reise nach Italien beginnt am Samstag den 01. September 2007 in Hamburg.
Es war ein Morgen, wie so viele in diesem Sommer: Kalt, regnerisch und dunkel! Wärme und Sonne, wie am Tag XX, blieben im Sommer 2007 in Hamburg/Kiel eine Seltenheit.
Sonntag, 02.09.2007
Der Tag begann früh am morgen in einer Eiseskälte. Trotzdessen hatten wir in unserem kleinen Zelt erstaunlich gut geschlafen und taten uns etwas schwer aus den warmen Decken zu kriechen.
Dienstag, 04.09.2007
In der Nacht hatte es gestürmt und wir hörten im Halbschlaf den Regen auf unser Zelt prasseln. So war es nicht verwunderlich, dass der nächste Morgen trotz des strahlend blauen Himmels unglaublich kühl und windig war.
Mittwoch, 05.09.2009
Früh morgens packten wir unsere Sachen und fuhren los in Richtung Ligurische Küste. Da wir keine Lust auf die Autobahnmaut hatten und keine Viniette besaßen, hatten wir uns entschlossen über Landstraße zu fahren. Auf der Karte sah der Weg ja nicht sooo weit aus, man könnte es an einem Tag schaffen.
Donnerstag, 06.09.2009
Die Nacht war kurz...
Wir wachten schon früh morgens auf, geweckt von kreischenden Italienierinnen, bellenden Hunden und quitschenden Kleinkindern. Und so wollten wir uns eigentlich nur kurz duschen, Zähne putzen, Kaffee trinken und weg... Also machte ich mich kurzerhand mit meinen Duschsachen auf zu dem kleinen Sanitärhäuschen, welches schon von außen nicht besonders einladend aussah.
Freitag, 07.09.2007
Wir ließen uns mit dem Frühstück Zeit und waren eigentlich erst nicht so sicher, was wir an diesem Tag unternehmen sollten. In uns wuchs die Idee, das legendäre Kloster "San Fruttouso" aufzusuchen. In einem unserer Reiseführer (diesesmal war es der Reiseführer "Merian live! - Cinque Terre Ligurien") stand geschrieben, dass ein wunderschöner Spaziergang an den Hängen des Golfo Paradiso zu dem Kloster führen sollte.
Samstag, 08.09.2007
Eine Wanderung durch die Cinque Terre ist wirklich empfehlenswert und jede Anstrengung wert. Es sollte aber unbedingt (!) festes Schuhwerk bevorzugt werden, da der Weg manchmal schon recht steinig und unwegsam ist. Auch genug Wasser (min. 2 Liter Wasser pro Person) nicht vergessen, gerade im Sommer bei großer Hitze, kann der Weg schweißtreibend sein!!!
Sonntag, 09.09.2007
Unsere Tage in Ligurien und den Cinque Terre waren gezählt und so verließen wir früh morgens den Campingplatz "La Sfinge" und fuhren erstmal ins Landesinnere der SP1 "Via Aurelia" entgegen. Auf der SP1 fuhren wir bis Beverino, um dann auf die SP10 zu wechseln. Die SP10 verläuft fast parallel zur Autobahn und wir kamen gut voran. In der Gegend von Vezzano Ligure wird die Straße dann wieder zur SP1 und später zur SS1. Der SS1 folgten wir dann bis nach Viareggio. Hier muss man aufpassen, wenn man keine Viniette hat, da die SS1 zur Autobahn wird. Wir folgten der "Via Aurelia" bis nach Pisa.
Montag, 11.09.2007
Der Tag begann wiedermal früh. Allerdings machte uns das mittlerweile nichts mehr aus. Irgendwie hatte uns das Leben im Zelt dazu gebracht, mit der untergehenden Sonne müde zu werden und im Morgengrauen wieder aufzuwachen. Wir waren bereits früh morgens bestens ausgeschlafen und fit. So wurde Kaffee gekocht und das Zelt eingepackt. Bereits gegen 08:30 Uhr waren wir bereit zur Abfahrt und verließen den Campingplatz Mare e Sol in Richtung Süden.