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Tag 14 bis 16: Letzter Tag am Mittelmeer und zurück nach Deutschland

Weg zum Strand - Punta Ala - Toskana, ItalienDonnerstag, 14.09.2007
Der letzte Tag am Mittelmeer! Am Freitag sollte es zurück gehen in Richtung "kaltes Deutschland" und "regnerisches Hamburg".Strand von Punta Ala - Toskana, Italien Allein die Vorstellung wieder gen Norden zu fahren, brachte mir eine Gänsehaut.

Umso schöner sollte dieser letzte Tag am Mittelmeer werden. Wir machten einen langen Spaziergang am Strand, gingen ein letztes Mal im warmen Wasser baden. Ein letztes Mal besuchten wir unseren Campingplatz Supermarkt und Sonnenuntergang vor Elba - Punta Ala - Toskana, Italienkauften noch ein paar Lebensmittel für die Rückreise.

Der Tag verging schnell und auch die Vorbereitungen auf die bevorstehende Rückreise waren bald erledigt.

Wie zum Abschied tauchte die untergehende Sonne das Meer und das in der Ferne sichtbare Elba in tiefrotes Licht. Einen schöneren letzten Sonnenuntergang hätte es nicht geben können...

Freitag, 15.09.2007
Abreisetag! Der Wecker klingelte früh. Das Zelt war schnell eingepackt und der letzte Campingkocherkaffee war fertig. Jo - letzter Morgen Baja Verde - Toskana, ItalienUm 08:00 Uhr standen wir bereits vor der Rezeption und bezahlten unsere Rechnung.

Wir fuhren von Punta Ala aus direkt zur nächsten Auffahrt der 1 (Via Aurelia) und schon ging es in Richtung Norden. Kurz vor Livorno endet die 1 und geht in die A12 über. Die Autobahnen sind in Italien mautpflichtig und Jo und ich hatten ein paar Bedenken darüber, wie teuer es wohl werden würde. Jedoch hatten wir uns vorgenommen bereits am Abend in Süddeutschland zu sein und so blieb uns für diese weite Strecke nichts anderes übrig die A12 zu nehmen. Wir fuhren also auf diese unzähligen Schleusen zu und hatten etwas Panik aus Versehen in die falsche Schleuse einzufahren. Aber wie durch Zufall fuhren wir genau richtig, zogen am Automaten unser Mautticket und los ging es.

Die A12 ist wirklich gut ausgebaut und wir kamen ziemlich gut voran. Die Autobahn führte uns vorbei an den riesigen Steinbrüchen der Apuanischen Alpen, wo der berühmte Carrara-Mamor abgebaut wird. Man kann die Steinbrüche von der Autobahn wirklich gut sehen. Die Sonne spiegelt sich im weißen Mamor und aus der Ferne hat man den Eindruck auf riesige Schneeberge zu zu fahren.

Bald war Genua erreicht... und hier wurde es ein bißchen kompliziert. Vor Genua geht die A7 in Richtung Mailand ab, Lago Maggiore - Piemont, Italienhinter Genua die A26 in Richtung Alessandria, Novarra und Lago Maggiore. Wir wollten auf die A26 und mussten höllisch aufpassen, um nicht die falsche Abfahrt zu nehmen.

Am Lago Maggiore und dem Ort Verbania fuhren wir von der Autobahn ab. Hier mussten wir dann auch unsere Maut bezahlen und "oh Wunder" es wurde gar nicht so teuer, wie erwartet. Wir zahlten round about 25 Euro für die ganze Strecke.

In Verbania wollten wir nochmal richtig einkaufen und schlenderten bestimmt eine Stunde lang durch ein riesiges Einkaufszentrum. Normalerweise hätte ich hier richtig Spaß gehabt und wäre shoppen gegangen, aber wir hatten immernoch die ganze Strecke über die kurvige Autobahn durch die Schweiz vor uns. Gegen 14:30 Uhr ging es weiter.

Wir nahmen wieder die Strecke am Lago Maggiore entlang, wie auf unserem Hinweg. Rückfahrt nach Deutschland - SchweizDer Lago glitzerte im Sonnenlicht und begleitete uns bis wir die Grenze zur Schweiz überquerten. Von Locarno ging es weiter in Richtigung Bellizona. Für die Schweiz hatten wir wieder unsere Viniette. Bereits vor Bellizona waren wir auf die A13 gefahren, die uns durch die Schweiz mit ihren riesigen Bergmassiven und durch Liechtenstein führte.

Der A13 folgten wir bis St. Margrethen, wo wir dann schließlich abfuhren um auf die B202 zu kommen. Hier fuhren wir immer am Bodensee entlang bis nach Lindau.

Es war bereits 19:00 Uhr, fast dunkel und ganz besonders war es hier KALT!!! Wir fanden einen gut besuchten Campingplatz mit Namen "Park Camping" und konnten hier für eine Nacht mit unserem kleinen Zelt einchecken. Heike - Lindau, DeutschlandWie auf vielen Campingplätzen in Deutschland wird auch hier das Augenmerk auf die riesigen Wohnwagen gelegt und die Leute mit ihren Zelten müssen sich auf einer Wiese an einander reihen. Der Campingplatz war so eigentlich ganz ok. Es gab saubere Sanitäranlagen mit tollen neuen und richtig heißen Duschen, eine kleine Bar direkt am See, wo wir auch zu später Stunde ein Hefeweizen bekamen und einen kleinen Shop, wo man morgens leckere Brötchen kaufen konnte. Aber der Zeltplatz... das war nicht so toll.... hier führten früh morgens die Leute ihre kleinen Kläffer spazieren und auch diverse Entenfamilien hinterließen auf diesem Platz ihre Morgentoilette. So musste man schon sehr darauf achten, nicht in die diversen Tretmienen zu treten.

Wir zahlten für eine Nacht, zwei Personen, PKW und Zelt insgesamt 19,70 Euro. Nicht gerade günstig!

Park-Camping Lindau am See
Fraunhoferstr. 20
88131 Lindau

www.park-camping.de

Die Nacht war richtig kalt. Kein Vergleich zur Toskana. Ganz früh morgens brachen wir auf. Die A96 brachte uns in Richtung Norden und da Jo schon den ganzen Tag davor gefahren war, war ich nun dran. Wow, kurz nachdem wir auf die Autobahn gefahren waren, summte auf einmal etwas an meiner Nase vorbei. Wir hatten bestimmt zwei Dutzend italienischer Feuerwanzen in unserem Auto. ARRRRRGGGGGGGGGG! Nur gut, dass ich zu diesem Zeitpunkt nur diese eine sah, die links neben meinem Arm auf dem Autofenster landete. Mit ein paar Schlenkern und etlichen angeekelten Quitschern meinerseits brachte ich das Auto auf dem Standstreifen zum stehen und Jo entfernte die diese mitgereiste Wanze.

Heute denke ich, Jo betete die ganze Fahrt hindurch, das nicht noch eine dieser Wanzen zum Vorschein kam. Denn meine Reaktion auf diese Viecher war schon recht unkontrolliert. Trotzdem ließ er mich weiterfahren und bei Buxheim ging es auf die alt bekannte A7, die uns letztendlich nach Hause und nach Hamburg brachte.

Gegen 19:00 Uhr waren wir in Hamburg-Barmbek und es regnete. Das nasse kalte norddeutsche Wetter hatte uns wieder..... ENDE

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