Unsere Reise nach Italien beginnt am Samstag den 01. September 2007 in Hamburg.
Es war ein Morgen, wie so viele in diesem Sommer: Kalt, regnerisch und dunkel! Wärme und Sonne, wie am Tag XX, blieben im Sommer 2007 in Hamburg/Kiel eine Seltenheit.
So war es nicht verwunderlich, dass wir es eilig hatten, endlich diesem grauenhaften Wetter zu entfliehen.
Um ca. 07:00 Uhr bereits hatten wir eine letzte heimische Dusche genossen und das Auto vollgepackt mit all unseren Utensilien und Klamotten.
Es konnte endlich losgehen! So eilten wir schon bald auf der A7 in Richtung Süden der italienischen Sonne entgegen! Der Weg ist von Hamburg aus recht einfach. Man fährt immer nur Richtung Süden auf der A7 vorbei an Hannover, Göttingen, Kassel, Fulda, Würzburg, Heidenheim an der Brenz und Ulm bis man an das Autobahnkreuz Memmingen-Nord kommt. Dort fährt man auf die A96 ab, um zum Bodensee zu kommen und dort über die Grenze nach Österreich.
Wir allerdings wollten an diesem Tag nicht mehr über die Grenze und machten uns bereits um ca. 16:00 Uhr in Buxheim/Memmingen auf die
Suche nach dem Campingplatz, den Jo schon zuhause aus dem Internet herausgesucht hatte.
Hier ein kleiner Tip: Wer Mitglied beim ADAC ist, kann sich eine sogenannte CCI (Camping Card International) holen. Die Karte ist ein Jahr gültig und kostet nur sagenhafte 6 Euro. Dafür zahlt man dann auf vielen europäischen Campingplätzen ein paar Euro weniger Gebühr pro Tag. Wenn die Karte auf einem Campingplatz akzeptiert wird, braucht man auch nicht seinen Personalausweis an der Rezeption zu hinterlegen. Die Karte wird dann als Perso anerkannt! Das funktioniert allerdings nur, wenn die Karte wirklich VOLLSTÄNDIG ausgefüllt ist!
Weitere Informationen holt euch am besten beim ADAC.
Für uns hat sich die Karte auf jeden Fall gelohnt und die 6 Euro hatten wir alle mal wieder raus!
Folgenden Campingplatz hatten wir uns ausgesucht:
Camping Am See International
Am Weiherhaus 7
87740 Buxheim
Tel.: 08331-71800
Der Campingplatz ist recht schön an einem See gelegen, allerdings gibt es dort nur wenig Platz für einzelne Zelte. Die meisten Plätze werden dort von Resident-WohnwagenCampern angemietet, die eine verschworene Gemeinschaft bildeten. Die Anlage ähnelte eher einer Schrebergartenanlage.
Die sanitären Anlagen sind zwar nicht mehr neu, aber sauber. Das Wasser in den Duschen ist warm und in einzelnen Kabinen untergebracht. Der Empfang ist sehr freundlich und man kann dort für den nächsten Morgen Brötchen und Brezen vorbestellen.
Auf der anderen Seite des Sees befindet sich ein Tierheim. Und auch für Tierfreunde ist das andauernde Gebelle und Gejaule wohl bald eine Qual. Für eine Nach ist es wohl ok, aber wir waren froh am nächsten Tag wieder fahren zu können.
Aber nicht nur die Hunde nervten bald, sondern auch die vielen roten Ameisen. Eine davon verirrte sich schon bald in mein Hosenbein und biss mich 3 Mal!!!
Ameisensäure tut wirklich weh... Die Flecken wurde ich den ganzen Urlaub nicht mehr los.
An diesem Abend unternahmen wir nichts mehr... Die Fahrt hatte uns geschafft und es war zudem kalt und es wurde auch schon dunkel. Also verkrochen wir uns schon bald in unser Zelt und besorgten uns vorher noch zwei Bier, die wir dann in unserem Zelt in unseren Schlafsäcken tranken.
Wir wollten am nächsten Morgen früh aufbrechen und so sagten wir schon bald Gute Nacht...