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Tag 01: Ankommen, Bettenprobe und „vamos ala playa“

Unser Flug ab Hamburg dauerte ca. 2,5 Stunden und wir landeten am späten Vormittag auf dem „Aeropuerto de Ibiza“. Mit dem Shuttlebus ging es weiter Richtung Westen. Bevor wir gegen Mittag unser Hotel „Club Aquarium“ an der Cala Vadella erreichten, fuhren wir noch einige andere Hotels an. Die Fahrt ging durch die schöne raue Natur des Südwestzipfels der Insel, so dass wir schon mal einen ersten Eindruck von der Gegend bekamen – was für unsere Wanderung am nächsten Tag hilfreich sein sollte.

Im Resort angekommen, bezogen wir unser kleines aber ausreichendes Zimmer mit Balkon und erkundeten erstmal die Anlage. Hier befinden sich ca. 30 kleine Häuser mit jeweils 3 bis 4 Zimmern. Rezeption, Poolbereich und Speisesaal liegen im Zentrum der Anlage. Ein kleiner Kiosk befindet sich am Hauptgebäude unterhalb der Rezeption. Der „Club Aquarium“ liegt oberhalb der Bucht an der Stirnseite, ca. 5 Minuten Fußmarsch vom schönen Stand entfernt. Einige wenige, aber gute Restaurants und Geschäfte liegen direkt an der kleinen Promenade – von Massentourismus mit lauten Partys zum Glück keine Spur.

Da unser Spanisch nicht so gut war, waren wir froh, dass das freundliche Hotelpersonal an der Rezeption und auch im Speisesaal deutsch verstand. Einmal in der Woche kocht der Hotelinhaber selbst und so gibt es zu dem sonst etwas einfachen, aber guten Buffet eine ibizenkische Spezialität.

Die Atmosphäre in der Anlage ist sehr familiär. Vor allem junge Familien mit Kinder fühlen sich hier sehr wohl, was wiederum den einen oder anderen Ruhe suchenden Urlauber stören könnte, da das Kinderanimationsprogramm auf der kleine Bühne neben dem Pool, sagen wir mal, recht intensiv und ausdauernd sein kann. In der Spätsaison war es für uns aber auszuhalten – nichts gegen die Kinder (ich habe selbst eine kleine Tochter), aber manche Animateure sind offensichtlich nicht in der Lage, mit Mikro und Lautstärkeregler richtig umzugehen.

Nachdem wir uns also einen Überblick verschafft hatten, machten wir uns strandfein und wanderten hinunter zur Bucht, wo wir den Rest des Tages verbrachten. Und ich muss schon sagen, nachdem wir im Laufe unserer Reise nun fast jede Bucht der Insel besucht hatten, ist die Cala Vadella eine der Schönsten. Mit dem Wasser hatten wir leider etwas Pech, da kleine Feuerquallen das seichte Wasser eben so mochten wie wir - aber wir sollten doch reichlich Gelegenheit bekommen, das türkisblaue Wasser rings um die Insel zu genießen.

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