Die Piazza dei Miracoli, die Wunderwiese ("Platz der Wunder") oder im italienischen auch Piazza del Duomo genannt, ist sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit Pisas. Der Platz mit seinem schiefen Turm und den anderen historischen Bauwerken - allesamt romanische Baupracht aus weißem Marmor, umgeben von der alten Festungsmauer - aus dem 11. Jahrhundert, ist ein künstlerisch und touristisch für Pisa sehr wichtiges Zentrum. Doch wer diesen touristenüberfüllten Platz links liegenlässt und sich in die Altstadt wagt, entdeckt eine idyllische italienische Universitätsstadt. Die bedeutende Universität wurde im 14. Jahrhundert gegründet - heute studieren hier fast 40.000 Menschen aus aller Welt.
Aber die Weltoffenheit spiegelt sich auch in den restlichen Einwohnern Pisas wieder. Fragt man hier eine Nonne nach dem Weg zu einem bestimmten Restaurant, kann es sogar passieren, dass man von ihr persönlich dorthin gebracht wird.
Der Platz wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Denkmäler stehen im Mittelpunkt des religiösen Lebens der Stadt. Die Bauwerke (von Gabriele d'Annunzio) gelten als Wunder der Schönheit und Originalität:
Der Platz wurde zur Fußgängerzone erklärt. Eine riesige Liegwiese umgibt viele der Gebäude.
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(Quelle: Wikipedia)