Der Torre Pendente (der schiefe Turm) und Dom Santa Maria Assunta auf der Piazza dei Miracoli in Pisa, Italien wurden zusammen mit dem Baptisterio 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Beide Gebäude bestehen zu einem großen Teil aus Carrara-Marmor, zu einem kleinen Teil aus San Giuliano Marmor. Besonders der Torre Pendente wurde ursprünglich aus San Giuliano Marmor gebaut, durch die häufigen und umfassenden Sanierungsarbeiten wurden jedoch viele Steine mit Carrara-Marmor ersetzt.
Der Schiefe Turm von Pisa - ital. Torre Pendente - ist das wohl bekannteste schiefe Gebäude der Welt und Wahrzeichen der Stadt Pisa in Italien.
Grundsteinlegung und Bau - Der Turm war als freistehender Glockenturm - Campanile - für den Dom in Pisa geplant. Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. August 1173.
Das Baptisterium in Pisa auf italienisch auch Battistero di Pisa ist die Taufkirche des Doms in Pisa. Das freistehende Gebäude wurde 1152 von Diotisalvi als Ergänzung zum Dom im romanischen Stil auf kreisförmigem Grundriss nach dem Vorbild der Anastasis des Heiligen Grabes in Jerusalem begonnen. Nach einem finanziell bedingten Baustopp am Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Bau erst 1260 von Niccolò Pisano und 1277-1284 von Giovanni Pisano fortgeführt.
Die Piazza dei Miracoli, die Wunderwiese ("Platz der Wunder") oder im italienischen auch Piazza del Duomo genannt, ist sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit Pisas. Der Platz mit seinem schiefen Turm und den anderen historischen Bauwerken - allesamt romanische Baupracht aus weißem Marmor, umgeben von der alten Festungsmauer - aus dem 11. Jahrhundert, ist ein künstlerisch und touristisch für Pisa sehr wichtiges Zentrum. Doch wer diesen touristenüberfüllten Platz links liegenlässt und sich in die Altstadt wagt, entdeckt eine idyllische italienische Universitätsstadt.
Der Wanderweg von Vernazza nach Monterosso al Mare geht in ein Stück Brückenstraße über, kurz bevor man in den Ort hinein wandert. Die Brücke geht direkt direkt an den Klippen entlang und ist zum Teil schon mit Asphalt gebaut. Hier ist auch die Auffahrt zu einem der vielen Hotels des Ortes, welches direkt in den Hang hineingebaut wurde.
Monterosso al Mare ist ein Fischerdorf aus dem Mittelalter. Es ist der größte Ort der Cinque Terre und Teil des gleichnamigen Nationalparks an der ligurischen Küste (Riviera di Levante) zwischen La Spezia und Sestri Levante. Monterosso ist das nördlichste der fünf Dörfer, die alle an einem ca. 12km langen Küstenstreifen liegen.
Zum Ende des Cinque-Terre-Wanderweges kurz bevor man den Ort Monterosso al Mare erreicht, führt der Weg direkt zwischen Weinreben-Terassen-Feldern hindurch bis er in ein kleines Tal mündet und einen wunderschönen Blick auf die Bucht freigibt. Ab hier geht es nur noch Treppenstufe für Treppenstufe bergab, bis einem die Waden zittern.