Große Teile Russlands sind vom Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern geprägt. Die vier Klimastationen Moskau, Jekaterinburg, Nowosibirsk und Bomnak liegen alle etwa auf 55° nördlicher Breite von West nach Ost. An ihnen lässt sich die zunehmende Kontinentalität mit immer ausgeprägteren Differenzen zwischen dem wärmsten und dem kältesten Monat des Jahres gut erkennen. Im Nordosten Sibiriens – beim Ort Oimjakon – liegt der Kältepol der Nordhalbkugel.
Die Klima- und Ökozonen verlaufen in Russland weitgehend breitenkreisparallel, so dass stark schematisiert folgende Nord-Süd-Abfolge entsteht:
- Polare Zone, Eisklimate - Kältewüste - Inseln im Nordpolarmeer, nördlicher Teil der Taimyr-Halbinsel
- Tundrenklimate - Kältesteppe (Tundra) - 200-800 Kilometer breite Zone nördlich des Polarkreises, im Mittelsibirischen Bergland nördlich 70° nördlicher Breite
- Gemäßigte Zone, Kaltgemäßigte Klimate - borealer Nadelwald, in Sibirien „Taiga“ - 1000-2000 km breite Zone nördlich der Linie St. Petersburg–Ufa–Irkutsk–Sachalin
- Kühlgemäßigte Klimate - sommergrüner Laub- und Mischwald - im europäischen Russland das Dreieck St. Petersburg–Odessa–Ufa, in Westsibirien der Streifen Tscheljabinsk–Krasnojarsk; Amur-Gebiet
- Trockenklimate der mittleren Breiten - winterkalte Steppe winterkalte Halbwüste - am Unterlauf von Don und Wolga, Nordkaukasus, Kaspische Senke, Tuwa
- Subtropische Zone, Mittelmeerklima - Hartlaubwald - Schwarzmeerküste zwischen Noworossisk und Sotschi
Wetterbote.de: Russland
(Quelle: Wikipedia)
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