Das Gebäude besitzt eine Beton-Eisen-Konstruktion mit tragenden Säulen. Es gibt keine tragenden Wände oder Stützmauern. Die inneren Wände lassen sich in jeder Wohnung individuell verändern. Durch natürliche Belüftung sind Klimaanlagen nicht notwendig. Jeder Raum wird mit ausreichend Licht und frischer Luft über die drei Innenhöfe versorgt.
Durch die unregelmäßige Fassade erhielt es auch den spöttischen Namen "La Pedrera" - der Steinbruch. Die Casa Milà ist das letzt Gebäude Gaudìs bevor er seine ganze Energie in die Sagrada Famìlia investierte.
Heute befindet sich das Gebäude im Besitz der örtlichen Sparkasse, bzw. deren Stiftung Caixa de Catalunya. Diese nutzt die 1.000 m² große Belle-Etage-Wohnung für Kunstausstellungen. Weiterhin wird es als Büro- und Wohngebäude genutzt.
| Bezeichnung | Casa Milà |
| Strasse | Passeig de Gràcia 92/Ecke Carrer de Provença |
| Stadtteil - Stadt | Eixample - Barcelona |
| Erbaut | 1906-1910 |
| Gesamthöhe | 37 m (Dachkante bis 26 m, Dachboden/Schornstein weitere 11 m) |
| Etagen | 6 |
| Auftraggeber | Die Milá-Familie |
| Architekt | Antoni Gaudí |
| Design Balkongitter | Josep Maria Jujol |
| UNESCO | Ernennung zum Weltkulturerbe 1984 |